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Landor

Seit der Neugründung 2018 bewegt sich LANDOR bewusst jenseits von Zuordnungen. Ausgangspunkt ist kein festes Genre, sondern ein offener Raum, in dem sich Einflüsse aus Folk, Elektronik und Art-Pop überlagern und neu verbinden. Was ursprünglich aus einer Irish-Folk-Tradition kommt, entwickelt sich hier zu einer eigenständigen musikalischen Sprache, die sich kontinuierlich verschiebt.

Kunst & Kultur Kommunikationsdesign

Mit Lee Side wird diese Bewegung verkörpert. Nach einer Pause tritt die Band in reduzierter Besetzung auf, der Klang wird durchlässiger und zugleich dichter in seiner Wirkung. Akustische Instrumente, Stimme und gezielt eingesetzte Elektronik greifen ineinander und erzeugen ein Klangbild, das zwischen Erdung und Leichtigkeit pendelt.

Der Titel selbst beschreibt einen Zustand: die windabgewandte Seite. Ein Ort, an dem Bewegung nicht frontal entsteht, sondern indirekt. Wo Blätter fallen, wo sich Rhythmus aus dem Nachklang formt, wo sich eine leise Spannung zwischen Farbe, Sehnsucht und Melancholie aufbaut.

Das Album ist Teil einer fortlaufenden Entwicklung. Ein Raum, der sich öffnet, verschiebt und genau dort seine Energie findet, wo Dinge nicht festgelegt sind.

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